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Das Umweltamt informiert – Richtig lüften und verschatten bei Hitze

Die Hitzeperioden der vergangenen Wochen haben viele Menschen stark belastet. Durch richtiges Lüften und Verschatten lässt sich die Wärmebelastung in Innenräumen verringern.

Wichtig ist, möglichst nur zu lüften, wenn es draußen kühler ist als drinnen, also am besten früh morgens, spät abends oder nachts. Dann sollten die Fenster weit geöffnet werden, damit frische Luft schnell durch die Räume strömen kann. Besonders wirksam ist das sogenannte Querlüften, wenn gegenüberliegende Fenster oder Türen gleichzeitig geöffnet werden. Gekippte Fenster bringen bei Hitze dagegen meist wenig und lassen tagsüber eher warme Luft ins Haus.

Sobald die Außentemperaturen steigen, sollten Fenster, Rollläden, Jalousien oder Vorhänge möglichst geschlossen bleiben. Außenliegender Sonnenschutz ist besonders effektiv, weil er die Sonnenstrahlen schon vor dem Fenster abhält. Aber auch innenliegende Vorhänge oder Rollos helfen, direkte Sonneneinstrahlung zu reduzieren. Vor allem Süd- und Westseiten sollten tagsüber konsequent verschattet werden.

Zusätzliche Wärmequellen in der Wohnung sollten möglichst vermieden werden. Elektrogeräte, Beleuchtung oder das Kochen heizen Innenräume zusätzlich auf. Begrünung auf dem Balkon, der Terrasse oder vor dem Fenster spendet Schatten und verbessert das Mikroklima.

Besonders für ältere Menschen, kleine Kinder und gesundheitlich belastete Personen ist ein möglichst kühles Wohnumfeld wichtig. Wer umsichtig lüftet und Wohnräume tagsüber verschattet, kann auch bei anhaltender Sommerhitze die Temperaturen in Innenräumen erträglicher halten.

Veröffentlicht im Juli 2026.

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