Sie sind hier:

Danke für zehn intensive und spannende Jahre

Liebe Puchheimerinnen, liebe Puchheimer,

am 15. September 2012 trat ich mein Amt als Erster Bürgermeister der Stadt Puchheim an. Das sind jetzt genau zehn Jahre, in denen ich hier arbeiten und gestalten durfte. Und ich kann für diese zehn Jahre vor allem eines sagen: Danke! Bürgermeister in einer lebendigen und liebenswerten Stadt wie Puchheim zu sein, ist eine sehr spannende und anspruchsvolle Aufgabe, aber auch eine erfüllende Arbeit, da die Puchheimerinnen und Puchheimer eine aufgeschlossene und verantwortungsbewusste Gemeinschaft bilden und mit vielen Ideen und mutigen Entscheidungen ihr Umfeld so gestalten wollen, dass alle hier Lebenden und die nächsten Generationen gut miteinander auskommen können. Das ist eine gute Grundlage, auf der man die Selbstverwaltung der Gemeinde organisieren kann.

So ein Jubiläum ist natürlich auch ein Anlass, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Was hat man sich vorgenommen, was hat man davon geschafft, was ist offengeblieben? Wenn ich die Jahresberichte und Fotostrecken durchblättere, ergibt sich doch für diese im Flug vorbeigegangene Dekade eine Fülle von Ereignissen. Vor allem Kindertagesstätten, Schulerweiterungen, Jugendzentrum, Skaterplatz und Bibliothek belegen, dass Kinder und Jugendliche von Anfang an im Fokus meiner Tätigkeit standen, und dies durch das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ auch zum Ausdruck gekommen ist.

Wohnungspolitik wurde durch die zum Verkauf anstehenden GBW-Immobilien 2012 zu einer ersten Bewährungsprobe und führte im Folgenden über die städtebaulichen Maßnahmen in der Planie auch zur Gründung der Städtischen Wohnraumentwicklungsgesellschaft Puchheim mbH WEP. Mietspiegel, Mietpreisbremse, Zweckentfremdungssatzung flankieren das Bemühen, hier im Einflussbereich der Metropole für breite Gesellschaftsschichten Wohnen zu ermöglichen.

Viele Bausteine sind dazugekommen, die vor allem das Zusammenleben und Miteinander fördern sollen. Das beginnt beim Volksfest und Stadtfest und zieht sich über Dialogveranstaltungen bis hin zum Projekt Stadtbeete. Miteinander reden, sich gegenseitig respektieren und Neues kennenlernen, sind für mich die Grundpfeiler einer demokratischen Gesellschaft, für die ich mich einsetzen will. Ein paar Eigenheiten bringt man als Bürgermeister natürlich auch mit: Ich wollte ein neues Logo für Puchheim, einen moderneren Außenauftritt und die eine oder andere Neumöblierung.

Um abzuschätzen, was man nicht geschafft hat, kann man sich das eigene Wahlprogramm durchlesen. Da bleiben zum Beispiel Stadtmitte, Energiewende, Bahnsteige oder Radwegeverbindungen offen. Klar sind hier Erfolge erzielt worden und Wege eingeschlagen, aber ich habe mir zum Start meiner Bürgermeisterzeit schon vorgestellt, dass wir in diesen Bereichen deutlich weiter vorankommen. Einerseits dauern Projekte sehr lange, weil sie mit vielen Akteur:innen abgestimmt werden müssen, zum Beispiel Böhmerweiher, oder sie finden keine Akzeptanz in der Bürgerschaft, zum Beispiel Geothermie. Zum anderen ist man nicht Herr des Verfahrens, zum Beispiel Bahnsteig, oder andere Aufgaben drängen sich vor und blockieren, zum Beispiel Corona als Bremse der Stadtmitte. Aber es bleiben ja noch vier Jahre.

In meiner 35-jährigen Berufszeit waren diese zehn Jahre Bürgermeister eindeutig die intensivsten, spannendsten und besten Jahre. Dazu haben ganz viele Menschen beigetragen: Stadtverwaltung, Stadtrat, meine Familie und vor allem Sie, liebe Puchheimerinnen und Puchheimer. Ich sage gerne Danke dafür, dass ich für Sie, mit Ihnen und durch Ihre Unterstützung hier in Puchheim arbeiten und gestalten konnte und kann. Nach zehn Jahren Bürgermeister kann ich mit Überzeugung allerorten und zu jeder Zeit sagen: „Ich bin ein Puchheimer.“ Das finde ich gut.

Mit freundlichen Grüßen

Norbert Seidl

Erster Bürgermeister

Bürgerbriefe 2022

weiter

Bürgerbriefe 2021

weiter

Bürgerbriefe 2020

weiter

Bürgerbriefe 2019

weiter

Bürgerbriefe 2018

weiter

Bürgerbriefe 2017

weiter

VOILA_REP_ID=C1257FC6:0036B223