Liebe Puchheimerinnen, liebe Puchheimer,
der Jahreskalender für 2026 ist längst aufgestellt und ich kann Ihnen ankündigen, dass darauf viele Veranstaltungen, Feste und Ereignisse zu finden sind, auf die Sie sich freuen können. Zum Beispiel auf den Festakt PUCHHEIMS PULS, das Volksfest AUFTAKT, den Abschluss des Stadtradelns, das Stadtfest, den Ökomarkt, den Neubürgerempfang oder die Weihnachtsfeiern für Seniorinnen und Senioren und den adventlichen Umtrunk für die Ehrenamtlichen.
Ich habe im Internet die Frage gestellt: Warum sind Feste wichtig? „Feste sind wichtig, weil sie den Alltag unterbrechen, soziale Bindungen stärken und dem Leben Struktur sowie Sinn verleihen. Sie schaffen durch gemeinsame Erlebnisse Geborgenheit, vermitteln Tradition und fördern das Wir-Gefühl. Zudem bieten sie einen feierlichen Rahmen, um Meilensteine zu würdigen, Stress abzubauen und schöne Erinnerungen zu schaffen.“
Da hat das Internet gar nicht mal so Unrecht. Also ganz schön viele befürwortende Argumente, um als Stadt Feste zu organisieren und durchzuführen. Dass Feste aber durchaus Aufwand und Kosten verursachen, sollte man bei der Jahresplanung schon auch mitbedenken. Insbesondere die großen städtischen Feste Volksfest und Stadtfest brauchen finanzielle Mittel, die bei angespannter Haushaltslage eingeplant werden müssen. Können wir uns Feste noch leisten? Wir haben diese Frage in den Beratungen zum Haushalt 2026 abgewogen und mit Maß und Ziel eine Finanzierung beschlossen, obwohl Feste nicht zu den Pflichtaufgaben gehören, genauso wenig wie ein Schwimmbad oder ein Buswartehaus. Und auch wenn sich nicht berechnen lässt, wie viel an „sozialer Rendite“ durch Investitionen in Feste erwirtschaftet wird, bin ich fest davon überzeugt, dass sich unsere Puchheimer Art Feste zu feiern positiv auswirkt, um für die Gemeinschaft und das Zusammenleben hier vor Ort einen enormen Mehrwert zu erzeugen. Gerne können wir zusammen meine Behauptung live überprüfen beim kommenden Puchheimer Volksfest, dem Auftakt der Volksfestsaison. Am Freitag, 10. April, beginnt das Ganze mit dem Fass-Anstich. Es wird schwierig, dass Sie da noch einen Platz im Zelt bekommen – die Jugend hat den Abend bereits voll beansprucht.
Aber Samstag beim Festzug brauchen wir Sie, liebe Puchheimerinnen und Puchheimer. Als Festzug-Teilnehmende, als Zuschauende oder dann auf dem Volksfestplatz. Am Montagmittag laden wir die Seniorinnen und Senioren ein, am Montagabend zum Kabarett viele der Ehrenamtlichen und am Mittwoch die Kinder. Am Donnerstag feiern wir 35 Jahre Partnerschaft mit unseren ungarischen Partnerstädten Nagykanizsa und Zalakaros. Sie sind alle eingeladen. Sie sollen sich freuen. Sie sollen dabei sein. Sie sollen sich unterhalten. Freilich hilft gutes Wetter, um noch mehr gute Stimmung auszulösen, aber im warmen Zelt kann uns eigentlich auch bei schlechterem Wetter nichts passieren.
Und so möge am 10. April angezapft werden und das Puchheimer Volksfest AUFTAKT bis zum Feuerwerk am Sonntag einen friedlichen und freundlichen Verlauf nehmen. Darauf freue ich mich schon riesig und ich bin mir ganz sicher, dass das auch bei vielen Puchheimerinnen und Puchheimern so ist. Ein kleiner Hinweis zum Schluss mit Augenzwinkern: Je mehr Leute zum Volksfest kommen, desto günstiger wird‘s für die Stadt. Also nehmen Sie alle Nachbarn, Freunde und Auswärtigen mit zum Feiern bei uns in Puchheim!
Mit freundlichen Grüßen
Norbert Seidl
Erster Bürgermeister