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Mut zur Veränderung

Liebe Puchheimerinnen, liebe Puchheimer,

ich wünsche Ihnen ein gutes neues Jahr. Es scheint so, dass für 2024 so einige Entscheidungen und Veränderungen anstehen und ich möchte es frei mit Erich Kästner halten: Wird’s besser, wird’s schlimmer, fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich, Veränderung ist meistens beschwerlich.

Wir in Puchheim haben eine Vielzahl von Aufgaben, Projekten und Veranstaltungen im kommenden Jahr abzuarbeiten. Bei den großen Baustellen sind es vor allem die vier Schuleinrichtungen der Stadt: Die Fertigstellung des Hallenbades am Gernerplatz, für das wir übrigens immer noch dringend Personal suchen; der Umzug der Laurenzer Grundschule in den Kinderhausbau mit anschließender Sanierung des Bestandbaus; das Aufstellen der Container für die Mittelschule, sodass dort mit der Brandschutzsanierung begonnen werden kann; die Dachsanierung der Grundschule Süd und die Erneuerung der Außenanlagen.

Aber genauso werden die weiteren Baumaßnahmen Stück für Stück die Infrastruktur in der Stadt verbessern und funktionsfähig halten: Fertigstellung der Rotwandstraße, Umbau der Bushaltestellen hin zu Barrierefreiheit, Neubau von Mobilitätsstationen, einer barrierefreien WC-Anlage, eines Backhauses, eines Trinkbrunnens, einer PV-Dachanlage, der Beleuchtung des Skaterplatzes. Die Sanierung des Sportzentrums wird weitergeführt, das Feuerwehrgerätehaus in Puchheim-Ort wird vergrößert. Der Glasfaserausbau wird nach meiner Prognose nicht abgeschlossen sein. Das Megaprojekt Neubau Alois-Harbeck-Platz wird sichtbare Konturen annehmen und die WEP wird in der Dorfstraße zwei Mehrfamilienhäuser für den Einzug eröffnen können, genauso wie ein neues Haus mit gebündelten sozialen Angeboten am Aubinger Weg die Türen aufmachen kann. Diese Aufzählung ist nicht vollständig aber auch so schon beeindruckend genug.

Neben den konkreten baulichen Projekten wollen wir auch die organisatorischen und konzeptionellen Grundlagen für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft stärken. Als kinderfreundliche Kommune verpflichten wir uns zur Umsetzung eines neuen Aktionsplans. Als Fairtrade-Stadt dürfen wir das zehnjährige Jubiläum feiern. Als Stadt mit einer breiten Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger reden wir weiter über die Alpenstraße, den Rahmenplan für die Lochhauser Straße und die Verbesserungen im Bereich Mobilität. Die Erweiterung der Gemeinschaftsunterkunft in der Siemensstraße muss begleitet werden und der Umbau der Seniorenresidenz Haus Elisabeth braucht die planerischen Grundlagen. Um alle Informationen zeitgemäß an die Frau und an den Mann zu bringen, wird die neue App der Stadt Puchheim für das Handy freigeschaltet werden. Nicht zuletzt steht im Juni die Europawahl an, bei der es auch um ein klares Bekenntnis zur Demokratie gehen wird.

2024 ist natürlich gespickt mit Veranstaltungen: Bürgerempfang mit Bürgerehrung, Bürgerversammlungen, Volksfest, Jubiläumsfeiern zum 125-jährigen Bestehen des Bahnhofs, Stadtfest, Europäische Mobilitätswoche, Ökomarkt und viele mehr. In Puchheim ist etwas los! Liebe Puchheimerinnen und Puchheimer, Sie werden merken, dass vieles angepackt und verändert werden wird.

Bei uns in Puchheim und im ganzen Land kann und soll sich etwas verändern, damit es besser wird. Wut und Verweigerung mögen als erste Reaktion auf diese wahrlich großen Herausforderungen nachvollziehbar sein, aber irgendwann – und zwar möglichst schnell – sollte man den Ärger herunterschlucken und dann konstruktiv und lösungsorientiert anpacken. Arbeit gibt es genug, kompliziert ist es auch, aber hoffnungslos ganz bestimmt nicht. Mein Leitspruch deswegen für 2024: Mehr Mut statt Wut tut allen gut.

Mit freundlichen Grüßen

Norbert Seidl

Erster Bürgermeister

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