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Klimanetz Puchheim – Ein Klimawald für alle

Puchheimer Bürgerinnen und Bürger, Familien, Schülergruppen, die Kindergruppe des Bund Naturschutzes und die Pfadfinder

Puchheim hat seinen eigenen Klimawald: Dieser wurde Anfang März in einer mehrtägigen Gemeinschaftsaktion auf einem Grundstück der Stadt gepflanzt. Er soll den CO2-Fußabdruck der Stadt mindern, aber vor allem zeigen, dass jeder und jede etwas tun kann, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Initiiert wurde das Projekt vom Klimanetz Puchheim. Großartige Unterstützung erhielt das Klimanetz vom AELF (Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Fürstenfeldbruck), dem Umweltamt in Person von Monika Dufner, dem Bauhof und der Bürgerstiftung für den Landkreis Fürstenfeldbruck, über deren Konto die Spenden liefen.

„Anstatt irgendwo Bäume zu pflanzen und CO2 zu kompensieren, tun wir das hier vor Ort“, beschreiben die Klimanetz-Aktiven ihr Vorhaben und schlagen damit mehrere Fliegen mit einer Klappe: Der Wald gibt zusätzlich Schatten, reduziert die Hitze, sorgt für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt und bietet zahlreichen kleinen und großen Lebewesen ein Zuhause und trägt damit zur Biodiversität bei. „So haben wir alle viel mehr davon“, erklären sie.

Beeindruckendes Gemeinschaftswerk

Dass dem so ist, dafür hat das AELF gesorgt, indem es in seinem Pflanzplan auf klimaresistente, zumeist heimische Bäume setzte: In verschiedenen Zonen wurden innerhalb eines Wildschutzzauns Rotbuchen, Eichen, Hainbuchen, Elsbeeren, Feldahorne, Vogelkirschen, Speierlinge gepflanzt sowie Sträucher wie Kornelkirsche, Hundsrose und Kreuzdorn.

Dafür mobilisierte das Klimanetz zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer. An fünf Tagen rückten Familien an, Großeltern mit ihren Enkeln, Mitarbeiter des Bauhofs, aber auch Schülergruppen der beiden Grundschulen in Puchheim-Bahnhof, der Mittelschule sowie von Gymnasium und Realschule, die Kindergruppe des Bund Naturschutz und die Pfadfinder. Angeleitet wurden alle vom ehemaligen Forstamtsleiter Hans-Jürgen Gulder sowie Anita Ottman und Steven Ernst vom AELF, das auch die Spaten zur Verfügung stellte.

Die Verköstigung der vielen Helfenden übernahmen das Klimanetz und an zwei Tage das Kaffeehaus, das kistenweise belegte Semmeln und Brote spendierte. Am 7. März war es dann geschafft: 550 Setzlinge befanden sich im Boden und dürfen in den nächsten Jahren zu stattlichen Bäumen heranwachsen. Was für eine großartige Gemeinschaftsaktion!

Foto 1: In einer großartigen Gemeinschaftskation des Klimanetzes pflanzten Puchheimer Bürgerinnen und Bürger, Familien, Schülergruppen, die Kindergruppe des Bund Naturschutzes und die Pfadfinder mit tatkräftiger und fachkundiger Unterstützung durch das AELF, durch das Umweltamt und den Bauhof 550 klimaresistente Bäume für den Klimawald Puchheim. (Fotoquelle: Lexhaller)

Foto 2: Der ehemalige Forstamtsleiter Hans-Jürgen Gulder erklärte, wie ein Baum fachgerecht gepflanzt wird. (Fotoquelle: Stadt)

Veröffentlicht im März 2026.

Der ehemalige Forstamtsleiter Hans-Jürgen Gulder erklärte, wie ein Baum fachgerecht gepflanzt wird.
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