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Kommunale Wärmeplanung in Puchheim beschlossen

Förderung Kommunale Wärmeplanung

Der Puchheimer Stadtrat hat in seiner Februar-Sitzung die Kommunale Wärmeplanung der Stadt beschlossen. Seit März 2025 hatte die Stadt Puchheim mit Unterstützung der ENIANO GmbH einen Kommunalen Wärmeplan erarbeitet. Der Entwurf war am 26. November 2025 den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt und anschließend bis 23. Januar 2026 öffentlich ausgelegt worden. Nach Einarbeitung der Stellungnahmen wurde der Wärmeplan im Februar fertiggestellt und dem Stadtrat zur Beschlussfassung vorgelegt. Er steht unter dem Link www.puchheim.de/waermeplanung zur Verfügung.

Ziel der Wärmeplanung ist es aufzuzeigen, mit welchen erneuerbaren und nachhaltigen Energiequellen zukünftig eine klimafreundliche Wärmeversorgung der Stadt gewährleistet werden kann. Sie soll damit ein auf die lokalen Bedingungen abgestimmtes, ganzheitliches Vorgehen zur Wärmewende vor Ort ermöglichen. Die Wärmeplanung ist aber auch ein dynamisches Instrument, das regelmäßig (spätestens alle fünf Jahre) an veränderte Entwicklungen angepasst werden muss.

Kern des Wärmeplans ist die sogenannte Gebietseinteilung. Darin wird dargestellt, welche Teile des Stadtgebiets nach derzeitigem Stand für welche Art der Wärmeversorgung (im Wesentlichen Fernwärme oder dezentrale, also individuelle Versorgung) in Frage kommen – ein Thema, das besonders all jene interessiert, die sich mit dem Gedanken an eine neue, möglichst klimafreundliche Heizung tragen.

In Puchheim existieren bereits mehrere Fernwärmenetze, bei denen teilweise – auch abhängig von der Erschließung weiterer fossilfreier Wärmequellen – Erweiterungen geplant sind. Im Maßnahmenkatalog des Wärmeplans wird unter anderem vorgeschlagen, in den einzelnen potenziellen Wärmenetzausbaugebieten Anwohnerversammlungen gemeinsam mit den jeweiligen Netzbetreibern zu organisieren, um zu informieren und Interessenten bündeln zu können.

Aber auch in den Gebieten mit dezentraler Versorgung sind größere Lösungen nicht ausgeschlossen. Der Wärmeplan regt hier zum Beispiel eine städtische Unterstützung beim Zusammenschluss zu gemeinsamen Nahwärmenetzen an.

Teil des Stadtratsbeschlusses war dementsprechend auch der Auftrag an die Verwaltung, den Wärmeplan nicht nur bei allen weiteren Planungen zu berücksichtigen, sondern auch auf Basis des Maßnahmenkatalogs ein Umsetzungskonzept zu erarbeiten.

 

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Veröffentlicht im März 2026.

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