Sie sind hier:

Finanzielle Unterstützung für betroffene Unternehmen

Zuletzt aktualisiert am 6. Dezember 2021

Corona Wirtschaftshilfen werden bis Ende März 2022 verlängert

Die Bundesministerien für Finanzen und für Wirtschaft und Energie haben die Bedingungen für die bis Ende März 2022 verlängerten Corona-Wirtschaftshilfen bekanntgegeben.

Die bisherige Überbrückungshilfe III Plus wird nun im Wesentlichen als Überbrückungshilfe IV bis Ende März 2022 fortgeführt. Unternehmen erhalten über die Überbrückungshilfe IV weiterhin die Erstattung von Fixkosten. Zusätzlich erhalten Unternehmen, die besonders schwer und von Schließungen betroffen sind, im Rahmen der Überbrückungshilfe IV einen zusätzlichen Eigenkapitalzuschuss. Dadurch erhalten insbesondere Unternehmen, die von der Absage von Advents- und Weihnachtsmärkten betroffen sind – etwa Schausteller, Marktleute und private Veranstalter – eine erweiterte Förderung.

Ebenfalls fortgeführt wird die Neustarthilfe für Soloselbständige. Mit der Neustarthilfe 2022 können Soloselbständige weiterhin pro Monat bis zu 1.500 Euro an direkten Zuschüssen erhalten, insgesamt für den verlängerten Förderzeitraum also bis zu 4.500 Euro.

Die FAQ zur Überbrückungshilfe IV und Neustarthilfe Plus 2022 sollen zeitnah veröffentlicht werden. Nach Anpassung des Programms kann die Antragstellung über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de erfolgen. Auch Abschlagszahlungen sind für die Überbrückungshilfe IV vorgesehen.

Fragen zur Härtefallhilfe können per E-Mail an haertefallhilfe@stmwi.bayern.de direkt an das Ministerium gerichtet werden.

 

Informationen für Kultur- und Kreativschaffende

Das Konjunkturprogramm NEUSTART KULTUR soll das durch die Corona-Pandemie stark eingeschränkte kulturelle Leben wieder ankurbeln und dadurch schnellstmöglich neue Beschäftigungsmöglichkeiten für Kreativschaffende bieten.

Das Bayerische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft (bayernkreativ) hat eine Übersicht über relevante Hilfsprogramme und - Maßnahmen sowie einen Handlungsleitfaden zusammengestellt.

Das Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft der Landeshauptstadt München hat unter der Telefonnummer 089 233 289 22 eine Hotline eingerichtet.

Hilfsprogramm für freischaffende Künstlerinnen und Künstler - Antragstellung online möglich

 

Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" wird verlängert und verbessert (Pressekonferenz am 17. März 2021)

Die Corona-Krise erschwert es vielen Ausbildungsbetrieben, weiterhin junge Menschen als Fachkräfte von morgen auszubilden. Daher können Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber die Ausbildungsprämie oder andere Förderungen aus dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ beantragen. Das Förderprogramm richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die von der Corona-Krise betroffen sind.

Die Ausbildungsprämien für von der Corona-Krise betroffene Betriebe, die durch Neueinstellungen ihr Ausbildungsniveau halten oder erhöhen, werden - rückwirkend zum 16. Februar 2021 - zunächst in bisheriger Höhe verlängert.
Für das neue Ausbildungsjahr werden die Prämien zum 1. Juni 2021 von 2 000 und 3 000 Euro auf 4 000 und 6 000 Euro verdoppelt. Damit werden zusätzliche Anreize für Ausbildungsbetriebe geschaffen.

Weitere Informationen und Änderungen zu den Fördermöglichkeiten und die jeweiligen Formulare finden Sie im Internet auf der Seite der Arbeitsagentur und auf dem Internetauftritt des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Zusammenfassung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie mit Unterstützungsangeboten für Bayerns Unternehmen in der Corona-Krise

 

Möglichkeit der Steuerstundung und Steuererleichterung

Um die Liquidität bei Unternehmen zu verbessern, können Steuerzahlungen auf Antrag befristet zinsfrei gestundet sowie Vorauszahlungen der Gewerbesteuer auf null gesetzt werden. Auf die üblichen Stundungszinsen in Höhe von 0,5 Prozent pro Monat wird verzichtet, solange der Schuldner einer fälligen Steuerzahlung unmittelbar von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen ist. Anträge auf Stundungen könnten nun bis zum 30. Juni 2021 gestellt, zinslose Stundungen bis zum 30. September gewährt werden. Das Antragsformular zur Beantragung von Steuererleichterungen zum Download finden Sie hier.

Das Bundesministerium der Finanzen hat FAQs ausgearbeitet, die den von der Corona-Krise betroffenen Steuerpflichtigen einen Überblick über die steuerlichen Erleichterungen geben sollen (Stand 23. Februar 2021).

 

Kurzarbeitergeld - Erhöhung wird bis zum 31. Dezember 2021 verlängert

Bundesregierung und Gesetzgeber haben kurzfristig Sonderregeln zum Bezug von Kurzarbeitergeld erlassen. Die Neuregelungen für die Kurzarbeit sollen Beschäftigte und Unternehmen unterstützen, die von den Folgen des Coronavirus betroffen sind. Die Regelung zur Erhöhung des Kurzarbeitergeldes (auf 70/77 Prozent ab dem vierten Monat und auf 80/87 Prozent ab dem siebten Monat) wird bis zum 31. Dezember 2021 verlängert für alle Beschäftigten, deren Anspruch auf Kurzarbeitergeld bis zum 31. März 2021 entstanden ist.

Bitte nehmen Sie mit der zuständigen Agentur für Arbeit Kontakt auf. Dort können Sie als Arbeitgeber das Kurzarbeitergeld beantragen, indem Sie zunächst den anstehenden Arbeitsausfall anzeigen.
Agentur für Arbeit Fürstenfeldbruck
Kostenfreie Telefonnummer für Arbeitgeber: 0800 4 5555 20
Telefonsprechzeiten: Montags bis freitags 8 bis 18 Uhr

Informationen der Agentur für Arbeit

Kurzarbeitergeld: Informationen für Unternehmen

Flyer Konjunkturelles Kurzarbeitergeld (pdf)

Informationen zum Thema Arbeitnehmerüberlassung finden Sie auf der Webseite der Wirtschaftsförderung im Landratsamt.

Weiterbildung während Kurzarbeit: Die Agentur für Arbeit unterstützt Unternehmen bei der Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Verdienstausfallentschädigung nach § 56 IfSG

Eine Verdienstausfallentschädigung nach § 56 Infektionsschutzgesetz kommt für Fälle in Betracht, in denen in einem konkreten Fall (personenbezogen) einem Krankheits- oder Ansteckungsverdächtigen ein Tätigkeitsverbot oder eine Quarantäne angeordnet wurde. Finanzielle Einbußen und betriebliche Verluste aufgrund von Veranstaltungsverboten und Betriebsuntersagungen anlässlich der Corona-Pandemie fallen nicht unter diese Verdienstausfallentschädigung.

 

Insolvenzantragspflicht wird ausgesetzt

Die Insolvenzantragspflicht soll bis zum 31. Dezember 2020 für betroffene Unternehmen ausgesetzt werden. Voraussetzung für die Aussetzung soll sein, dass der Insolvenzgrund auf die Auswirkungen der Corona-Epidemie zurückzuführen ist und dass begründete Aussichten auf Sanierung bestehen, weil bereits öffentlicher Hilfen beantragt bzw. ernsthafte Finanzierungs- oder Sanierungsverhandlungen geführt wurden.

Amtsgericht München

VOILA_REP_ID=C1257FC6:0036B223