Zum Inhalt (ALT-C)
Zur Navigation (ALT-N)
Zur Startseite (ALT-S)

Stadt Puchheim  |  E-Mail: info@puchheim.de  |  Online: http://www.puchheim.de

Saatkrähen - weitere Maßnahmen

Bereits seit dem Jahr 2011 führt die Stadt verschiedene Vergrämungsmaßnahmen bei der Saatkrähenkolonie im Schopflachfriedhof und dem angrenzenden Wäldchen, sowie in den verschiedenen Splitterbereichen durch, die, da Saatkrähen durch das Bundesnaturschutzgesetz (§ 44 Abs. 1 BNatSchG) geschützt sind, im Vorfeld von der Regierung von Oberbayern genehmigt werden mussten.
Hubsteiger Saatkrähen

In diesem Jahr durfte erstmals ein Falkner tätig werden, um das Entstehen problematische Splitterbereiche zu verhindern. An den Rändern der Hauptkolonie wurden BirdGards installiert, um diese Bereich krähenfrei zu halten. Außerdem wurde, wie bereits im vergangenen Jahr, ein Teil der Saatkräheneier entfernt und durch Gipseier ersetzt.


In diesem Jahr waren erstmals deutliche Erfolge zu verzeichnen. Die Gesamtzahl der Nester ist erheblich zurückgegangen, und in einigen problematischen Bereichen entspannte sich die Situation deutlich.
Als wichtigster Erfolg kann die Besiedlung des Wäldchens an der Eichenauer Straße betrachtet werden, da es hier erstmals gelungen ist, die Krähen in einen Bereich außerhalb des direkten Siedlungsgebiets zu vergrämen. Die Umsiedlung der Saatkrähen in unproblematische Außenbereiche ist das langfristige Ziel der Maßnahmen der Stadt.


Um die erreichten Erfolge zu sichern, werden bereits jetzt die nächsten Maßnahmen ergriffen. Die entlang der Hauptkolonie installierten BirdGards wurden Mitte September wieder aktiviert. In den nächsten Wochen sind von Montag bis Freitag, zwischen 8:00 Uhr morgens und 19:00 Uhr abends, Panikrufe der Saatkrähen zu hören. Sollten die Geräte außerhalb dieser Zeit aktiv sein, bitten wir Sie, das Umweltamt der Stadt darüber zu informieren (Tel.: 089/80098158). Außerdem werden in den nächsten Tagen die Nester in den Randbereichen der Hauptkolonie und in problematischen Splitterbereichen entfernt.


Derzeit kehren die Saatkrähen vermehrt in ihr Brutgebiet zurück und halten nach möglichen künftigen Partnern und Brutplätzen Ausschau. Mit den oben aufgeführten Maßnahmen soll verhindert werden, dass sie sich im nächsten Jahr wieder in den problematischen Randbereichen niederlassen, bzw. sich ungewünschte Splitterkolonien etablieren. 
Weitergehende Informationen über die Entwicklung der Brutkolonie und die Maßnahmen der Stadt werden jedes Jahr in einer Begleituntersuchung dokumentiert, die auf der Homepage der Stadt veröffentlicht ist.

drucken nach oben