Stadt Puchheim - Hundehaltung in der Stadt
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Hundehaltung in der Stadt

Hundehaltung in der Stadt
Saubere und einfache Lösung – Hundetoiletten vermeiden unnötige Verunreinigungen

Das Thema „Hunde in der Stadt“ sorgt immer wieder für Aufregung, Beschwerden beim Ordnungsamt der Stadt und gelegentlich auch für Anzeigen bei der Polizei. Beklagt werden insbesondere die Verschmutzung von Gehwegen und Grünanlagen sowie die – zumindest subjektiv empfundene – Belästigung oder Bedrohung durch frei laufende Hunde. Es ist zwar sicherlich so, dass sich die allermeisten Hundehalterinnen und Hundehalter verantwortungsbewusst und rücksichtsvoll verhalten. Dennoch kann es aufgrund von Unachtsamkeit oder Unkenntnis bestehender Regelungen zu Problemen und Auseinandersetzungen kommen. Das Ordnungsamt der Stadt bittet deshalb, bei der Hundehaltung insbesondere auf Folgendes zu achten:

 

Die Verunreinigung von Gehwegen und Grünanlagen durch Hundekot ist verboten; auf Spielplätzen dürfen Hunde generell nicht mitgeführt werden. „Hundehaufen“ auf öffentlichen (und wohl auch privaten) Flächen sind deshalb sofort zu beseitigen. Das Begleichen der Hundesteuer gewährt keine „Verschmutzungsrechte“, wie dies offenbar von manchen Hundehaltern angenommen wird. Auch landwirtschaftliche Nutzflächen sind keine „Hundeklos“, sondern dienen der Produktion von Lebensmitteln und Grünfutter.

 

Um die ordnungsgemäße Beseitigung der Hinterlassenschaften von Hunden zu erleichtern, hat die Stadt Puchheim mittlerweile 33 „Hundetoiletten“ im gesamten Stadtgebiet, insbesondere an den bekannten Hundeauslaufstrecken, aufgestellt. An diesen Stationen können kostenlos Hundekottüten entnommen und auch wieder entsorgt werden. Derzeit werden dort jährlich fast 150.000 Hundekotbeutel verbraucht, was zu einer merkbaren Verbesserung der Situation geführt hat.

 

Die Stadt Puchheim hat bisher darauf verzichtet, für große Hunde einen allgemeinen Leinenzwang festzulegen. Damit dies so bleiben kann, ist es notwendig, dass Hunde in bewohnten und stark frequentierten Gebieten stets unter Aufsicht beziehungsweise im Einwirkungsbereich der Hundehalter bleiben. Gerade beim Kontakt mit Kindern ist zu berücksichtigen, dass die Begegnung mit freilaufenden Hunden furchteinflößend sein kann, auch wenn der Hund „nur spielen“ will. Hundehalter sollten bedenken, dass auch subjektives Bedrohungsempfinden für die Betroffenen sehr real und belastend sein kann.

 

Auch bei der Begegnung mit anderen Hunden ist Vorsicht und Umsicht geboten. Die Vorfälle „Hund beißt Hund“ und die darauf folgenden Beschwerden und Anzeigen sind mittlerweile ein Klassiker bei Ordnungsamt und Polizei. Es ist deshalb empfehlenswert, Hunde bei Begegnungen mit anderen Hunden nötigenfalls an die Leine zu nehmen, um Probleme und Auseinandersetzungen zu vermeiden.

 

Wie überall im Leben gilt auch für die Hundehaltung: Mit Rücksichtnahme erleichtert man sich und anderen das Leben und vermeidet unnötige Konflikte.

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