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Abbau der Skulptur „Nord-Süd-Durchblick“ wegen starker Holzschädigung

Nord-Süd-Durchblick

Das im Oktober 1992 auf der Nordseite des Puchheimer Bahnhofsplatzes aufgestellte Denk- und Mahnmal „Nord-Süd-Durchblick“ des Künstlers Franz Hämmerle muss aufgrund von Sicherheitsmängeln in der Standfestigkeit demontiert werden. Wie ein im Januar 2018 erstelltes Gutachten eines durch die Stadt Puchheim beauftragten vereidigten Sachverständigen für Holzschutz und Holzschäden ergeben hat, ist die Holzsubstanz der Skulptur aufgrund von Holz zerstörenden Pilzen stark geschädigt und kann nicht mehr repariert werden.

 

Der städtische Bauhof wird daher die Skulptur am Dienstag, 3. April 2018, um 10.30 Uhr abbauen und die einzelnen Teile zunächst im Bauhof lagern, bis über deren weitere Verwendung entschieden worden ist.

 

Die Skulptur „Nord-Süd-Durchblick“ des Künstlers Franz Hämmerle aus Windach wurde vor 25 Jahren im Auftrag des Vereins „Campo Limpo Solidarität mit Brasilien e.V.“ errichtet und überwiegend durch Spendengelder finanziert. Sie stellt ein Sinnbild der unterdrückten „Dritten Welt“ dar; die auf der Innenseite angedeuteten Menschensilhouetten symbolisieren die Armut im Süden und den Überfluss im Norden. Um den „Durchblick“ für die globalen Auswirkungen unseres Wirtschaftens und unseres Konsumverhaltens zu verstärken, hat der Künstler auch die Worte „Nur ein Wir“ und „Nur eine Erde“ in den Eichenstamm eingeritzt.

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