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Stadt Puchheim  |  E-Mail: info@puchheim.de  |  Online: http://www.puchheim.de

STADTMITTE Puchheim - Bürgerdialog mit zahlreichen Aktionen bis zum Jahresende

STADTMITTE Puchheim
Der Plan gibt eine Übersicht über das Gebiet der neuen STADTMITTE Puchheim. Die Nummern kennzeichnen bestehende und neu geplante Bauten und Flächen.

Im Rahmen der Entwicklung eines Stadtzentrums geht die Stadt Puchheim mit dem Konzept STADTMITTE in eine neue Gestaltungsphase. Auf dem Gebiet zwischen Grünem Markt über die Alte Schule bis zum Bürgerpark Kennedy-Spielwiese sollen Funktionsbauten und Plätze entstehen, die den Bürgerinnen und Bürgern Orte zum Treffen, Mitreden, Lernen, Erleben, Lesen, Musizieren, Spielen, etc. anbieten.

 

Die wesentlichen Eckpunkte der Bebauung sind durch die Erarbeitung des Masterplanes und die Aufstellung eines Bebauungsplanes gesetzt und im Konsens verabschiedet. In der nächsten Phase beginnt die detaillierte Planung der einzelnen Elemente und ihres Zusammenspiels. Alle Puchheimer Bürgerinnen und Bürger sind nun eingeladen, ihre Ideen und Wünsche in einen intensiven Dialog einzubringen, um die Zukunft der Stadt aktiv mitzugestalten.

 

Unter den Rubriken „informieren“, „mitreden“, „anpacken“ und „erleben“ gibt es bis Ende 2017 jeden Monat eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich in ganz unterschiedlicher Art und Weise an der Entwicklung der neuen STADTMITTE zu beteiligen. Für jeden Monat ist ein Schwerpunktthema geplant.

 

Der Dialog startete im Mai mit der Thematik Generation 60+. Im Juni liegt der Fokus der Diskussionen auf den Bildungseinrichtungen der STADTMITTE. Inwieweit soziale Einrichtungen und Aspekte das Zentrum Puchheims bestimmen werden, soll im Juli ausgehandelt werden. Die Ferienzeit wird für die Kinder und Jugendlichen einige Überraschungen bringen, und im September liefert der Ökomarkt den Anlass, sich über ökologische Faktoren einer Bebauung Gedanken zu machen. Der Oktober gehört inhaltlich dem Gewerbe und Einzelhandel, der November der Mobilität. Abschließend ist im Dezember eine Beschäftigung mit den Themen Stadtentwicklung, Stadtplanung, Urbanität und räumliche Qualitäten vorgesehen.

 

Das Programm des Dialoges STADTMITTE entwickelt sich von Monat zu Monat weiter. Die einzelnen Termine werden über die Homepage der Stadt, ein monatliches Programmheft und über die Medien angekündigt.

 

Als nächster Termin steht ein Workshop am Montag, 29. Mai, um 19.30 Uhr im Rathaus zum Thema Generation 60+ auf dem Programm. Dabei stehen unter anderem folgende Fragen im Mittelpunkt: Wo findet sich die Generation 60+ in der STADTMITTE wieder? Wie sollten Wege und Plätze ausgebildet sein? Welche Angebote möchte die Generation 60+ in den drei neuen Gebäuden nutzen? Wie können sich Menschen mit Behinderung zurechtfinden? Zusammen mit dem Senioren- und Behindertenbeirat werden sich Stadtratsreferenten und Stadtverwaltung mit den Ideen, Anforderungen und Wünschen der älteren Generation befassen. Uwe Gutjahr, Dipl.-Ing. (FH), Architekt und freier Berater, wird als Fachmann der Beratungsstelle Barrierefreiheit der Bayerischen Architektenkammer auf die grundlegenden Aspekte hinweisen.

 

Im Rahmen des Dialoges STADTMITTE findet auch eine monatliche Online-Befragung zu wechselnden Schwerpunktthemen statt. Bereits am Mittwoch, 17. Mai, startete die erste Befragung zum Thema „STADTMITTE im Blick der Generationen und des demographischen Wandels“. Sie ist noch bis zum 31. Mai über die Homepage der Stadt Puchheim über den Artikel "Online-Befragung STADTMITTE Puchheim" zugänglich. Im Mai geht es um die Beantwortung der Frage „Welche Einrichtungen für ältere Menschen erachten Sie für besonders wichtig in der STADTMITTE?“. Die Stadt Puchheim freut sich auf eine rege Beteiligung und dankt allen teilnehmenden Bürgerinnen und Bürgern.

 

Bereits Anfang Mai fand eine Exkursion zum Pflegeheim Alfons-Hoffmann-Haus statt, das zur Münchenstift GmbH gehört. Das Alfons-Hoffmann-Haus ist eine Einrichtung für bis zu 200 Menschen, die auf Pflege angewiesen sind. Der Baukomplex ist so gebaut, dass die Bewohnerinnen und Bewohner Zugang zu einem traumhaft angelegten Garten und Grünbereich haben. Die Überschneidung der Außenanlagen mit einem Teich und kleinen Park, den die Nachbarwohnungen nutzen, erzeugt eine großzügige und wunderbare Landschaft, die geschützt zwischen den Bebauungen liegt. Die Delegation war auch beeindruckt von einem neuen Gewächshaus und den von den Bewohnenden des Pflegeheims betreuten Hochbeeten - Elemente, die stark an die STADTBEETE Puchheim erinnern. Viele Anregungen lassen sich auch auf die STADTMITTE übertragen: die Wegeführung, die Strukturierung mit Bau und Grün, die Ruhebereiche.

 

Auch mit der Aufstellung des Maibaums am 1. Mai durch die Freiwillige Feuerwehr Puchheim-Bahnhof und der Austragung des KennedyCups am 13. Mai für Jugendliche auf Kennedywiese haben bereits in diesem Monat zwei Veranstaltungen auf dem Gebiet der neuen STADTMITTE stattgefunden und viele Menschen zusammengebracht.

 

Die Stadt Puchheim möchte, dass die STADTMITTE in aller Munde ist und dass möglichst viele mitreden und mitmachen. Seien Sie also aufmerksam, bleiben Sie dran, machen Sie mit und suchen Sie den Dialog.

 

 

Erläuterungen zum Übersichtsplan:

 

  1. Grüner Markt — Marktplatz als zentraler Treffpunkt, der multifunktional in verschiedenster Weise genutzt werden kann. Weitgehend offene Fläche für z.B. Märkte, Feste und Veranstaltungen (Gestaltungselemente z.B. bodengleiche Wasserfontänen, Brunnen, Sitzbänke und Baumreihen in den Randbereichen).
  2. Alte Schule — Integration in die neue Stadtmitte. Multifunktionale Nutzung mit Saal, Café, Soziales, Vereine usw.
  3. Bibliothek — Neuerrichtung einer modernen Bibliothek mit Bibliothekscafé sowie möglicher Ladennutzung im EG entlang der Adenauerstraße (zweigeschossig + Terrassengeschoss).
  4. Musikschule — Neues Gebäude für Musikschule mit Unterrichts- und Probenräumen, Multifunktionsflächen für z.B. soziale Nutzung, ggf. öffentl. WC (zweigeschossig).
  5. Volkshochschule — Neubau für VHS mit Schulungsräumen und Veranstaltungssaal sowie sonstige Nutzungen, Multifunktionsflächen für z.B. gastronomische Nutzung, Läden und Wohnen (dreigeschossig mit Terrassengeschoss).
  6. Parkgarage — Ausbildung als „Parkhügel“. Der Hügel wird begrünt, ist begehbar und kann vielfältig genutzt werden.
  7. Bürgerpark Kennedywiese — Neugestaltung des Spielplatzes für viele Nutzergruppen, mit Kleinkinderbereich, Spielbereich für Kinder bis zwölf Jahre, Ball- und Sportbereich. Der Bolzplatz soll auch für Veranstaltungen zur Verfügung stehen.
  8. Kindergarten — Haus für Kinder am Fröbelweg
  9. Friedhof — Friedhof mit neuer Aussegnungshalle
  10. Park — bestehende Parkanlage mit geplanter neuer Zufahrt zum Friedhof
  11. Wohn- und Geschäftshaus — Bestand, Nutzung durch Café o.ä. angedacht
  12. Wohn- und Geschäftshaus — Bogenhaus bleibt erhalten
  13. Kirche St. Josef
  14. Pfarrhaus
  15. Rathaus — Rathaus mit Erweiterungsbau im Bereich der heutigen Bibliothek
  16. Jugendzentrum — Integration des neuen Jugendzentrums in das Stadtzentrum
  17. Baufläche — für Wohn- und Geschäftshaus
  18. Potentialfläche — Bestehender privater Parkplatz. Idee für ein Wohn- und Geschäftshaus als Verbindung zur Planie aus dem Wettbewerb.

 

 

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