Zum Inhalt (ALT-C)
Zur Navigation (ALT-N)
Zur Startseite (ALT-S)

Stadt Puchheim  |  E-Mail: info@puchheim.de  |  Online: http://www.puchheim.de

Stadtbibliothek Puchheim richtet mit Mitteln des Erzbistums „Asylothek“ ein

Asylothek Medienübergabe
Bei der Übergabe der neuen Medien für die „Asylothek“ (v.l.n.r.): Erster Bürgermeister Nobert Seidl, Michaela Schmeiser, Antonia Wenzl und Otto Linseisen.

Die Stadtbibliothek Puchheim heißt Flüchtlinge willkommen. Da eine öffentliche Bibliothek für alle da ist, hat Bibliotheksleiter Otto Linseisen bereits seit einigen Jahren Medien für Flüchtlinge, engagierte Bürger und ehrenamtliche Helfer angeschafft. Darunter finden sich multimediale Deutschkurse, Sprachspiele und Bild-Wörterbücher, aber auch Sachbücher über Deutschland, die aktuelle Situation in den Herkunftsländern und über Flucht und Vertreibung.

 

Nun konnte für einen Betrag von 3.000 Euro gezielt ein Bestand für eine „Asylothek“ in der Unterkunft für Flüchtlinge in der Siemensstraße angeschafft werden. Die Mittel kommen aus dem „Fonds für Flüchtlingsarbeit des Erzbistums“. Bibliotheksleiter Linseisen hatte sich beim kirchlichen Büchereifachverband St. Michaelsbund um die Fördergelder beworben und freut sich über den Zuschlag. Die Buchberaterinnen des Medienhauses halfen mit, für den Betrag gezielt geeignete Kinderbücher, Spiele zum Spracherwerb, Wörterbücher und Sprachkurse sowie Bücher über Deutschland und Bayern auszuwählen.

 

Am 28. Januar wurden 115 Medien durch den Ersten Bürgermeister Norbert Seidl und Bibliotheksleiter Otto Linseisen in der Flüchtlingsunterkunft an die Koordinatorinnen des Helferkreises, Michaela Schmeiser und Antonia Wenzl, übergeben. Das Angebot steht nun den Bewohnern und Helfern in der Unterkunft zur Verfügung. Ziel der „Asylothek“ ist eine unbürokratische Mediennutzung zum Spracherwerb. Wie unbürokratisch und sprachenübergreifend es dort zugeht, zeigten gleich einige Kinder. Diese entdeckten beim Auspacken ein Kartenspiel, und kurz darauf spielten die Kinder mit großer Freude gemeinsam mit dem Bürgermeister, dem Bibliotheksleiter und den beiden Asylhelferinnen eine Runde des unkomplizierten Spiels.

 

Wenn die Flüchtlinge etwas vertrauter mit der deutschen Sprache und ihrer Umgebung sind, steht ihnen zusätzlich der Medienbestand der Stadtbibliothek zur Verfügung. Zwei Internetplätze für E-Mails und Recherchen können schon jetzt kostenlos genutzt werden.

drucken nach oben