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Stadt Puchheim  |  E-Mail: info@puchheim.de  |  Online: http://www.puchheim.de

Entwicklung und Geschichte der Bibliothek

Historisches zur Bibliothek in Puchheim
Bibliothek-Historienbild

Geschichte der Stadtbibliothek

 

Die Stadtbibliothek ging aus der 1964 in der katholischen Pfarrei St. Josef gegründeten Pfarrbücherei hervor. 1973 beteiligte sich die Gemeinde finanziell am Bestandsaufbau. 1980 wurden die rechtlichen Voraussetzungen zwischen der Gemeinde und der Pfarrgemeinde St. Josef geschaffen, eine gemeinsame „Gemeindebücherei Puchheim" zu betreiben.


 

1983 konnte die Bücherei in ein eigenes Gebäude in der Poststraße 4 umziehen, das mit 200 Quadratmetern Nutzfläche eine bessere Präsentation und eine Erweiterung des Medienbestandes ermöglichte. Die Einwohner honorierten die finanziellen Anstrengungen in den folgenden Jahren mit einer Steigerung der Ausleihe um durchschnittlich 40 Prozent. 1988 wurde in Puchheim-Ort eine Zweigstelle in der „Alten Schule" eröffnet, welche aber 2010 wieder geschlossen wurde.


 

Mit einem weiteren Um- und Ausbau 1992/93 wurde der anwachsenden Medien- und Leserzahl in der Hauptstelle Rechnung getragen. Dadurch konnte die Nutzfläche in der Hauptstelle verdoppelt werden.

Neue Medien (Spiele, Videos, CDs, CD-ROM) fanden nun Platz, und im Anbau wurde ein Raum für Lesungen und sonstige Veranstaltungen der Bibliothek geschaffen. 1994 begann, nach einer aufwendigen Umstellung von Karteikarten auf Computer, der EDV-Betrieb. Mit zwei Internet-Plätzen für die Leser hielt 2001 auch das Onlinezeitalter Einzug in die Bibliothek.


 

Die Entleihungen stiegen ab dem Jahr 2002 auf über 100.000 Medien pro Jahr, und der Medienbestand belief sich im Jahr 2012 auf ca. 36.000.

Die Bibliothek gehört mit ihren regelmäßigen Lesungen, die sie seit Jahren in Zusammenarbeit mit den Buchhandlungen, der VHS oder dem Kulturverein veranstaltet, zu den aktivsten Bibliotheken im Landkreis. Für Kinder werden regelmäßig Autorenlesungen in den Schulen angeboten; mit Klassenführungen in der Bibliothek, Lesenächten und Aktionen für die Kindergärten erreicht die Bibliothek mit ihrer Leseförderung schon die Kleinsten.

 

Kuratorium

 

Am 4. September 1980 wurde ein Kooperationsvertrag zwischen der Gemeinde Puchheim und der katholischen Pfarrkirchenstiftung St. Josef und Maria Himmelfahrt geschlossen. Jeweils vier Mitglieder der politischen Gemeinde und der Pfarrgemeinde unter Vorsitz des 1. Bürgermeisters regeln seither in einem Büchereikuratorium alle über den laufenden Betrieb hinaus gehenden Angelegenheiten, wie zum Beispiel Öffnungszeiten und Gebühren. Mit der Eröffnung der Zweigstelle 1988 wurde das Kuratorium auf zehn Mitglieder aufgestockt. Einmal jährlich wird in der Sitzung des Kuratoriums der Jahresbericht des Bibliotheksleiters und der Haushalt der Bibliothek erörtert.

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